Gartenkräuter in der Küche
Immer mehr kommen die altbewährten Gartenkräuter beim Kochen wieder zum Einsatz.
Bärlauch, Petersilie, Schnittlauch und Bohnenkraut kennen noch die meisten Hobbyköche. Koriander, Thymian, Estragon oder Majoran sind schon weniger bekannt.
Alle diese Kräuter kann der Hobbykoch / die -köchin selbst in Blumenkästen oder im Garten anbauen. In gut sortierten Einkaufsmärkten sind die meisten Kräuter auch abgepackt oder in Töpfen für die Fensterbank zu kaufen.
Alle Kräuter haben eines gemeinsam: Sie verleihen vielen Gerichten ein besonderes Aroma und einen einzigartigen Geschmack.
Viele Gerichte bekommen erst mit der Zugabe von frischen Kräutern ihren typischen Geschmack.
Die Gesundheitsbewussten unter den Köchen und Genießern kommt die ganzheitliche Wirkung von frischen Küchenkräutern entgegen. Die meisten Kräuter sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Durch den regelmäßigen Verzehr von Küchenkräutern können folgende Effekte erzielt oder gefördert werden:
- Blutzuckerwerte stabilisieren
- Cholesterinwerte stabilisieren,
- Blutdruckwerte stabilisieren
- Krebsvorbeugung durch Radikalfänger
- positive Beeinflussung des Fettstoffwechsels
- positive Beeinflussung der Verdauung
- Appetitanregend, Appetithemmend
- Linderung bei Erkältungsbeschwerden
Dies ist nur ein Auszug der Wirkungen, die mit frischen Küchenkräutern erreicht oder gefördert werden können.
In einem späteren Artikel werden wir auf die Wirkung der einzelnen Kräuter noch näher eingehen.
Allen frischen Kräuter ist gemeinsam, dass sie nach der Ernte schnell an Aussehen, Geschmack und Wirkung verlieren. Sie sollten also möglichst frisch verarbeitet werden. Zur Not können fast alle Kräuter getrocknet oder eingefroren werden. Sie verlieren dadurch natürlich an Geschmack, Aromen und Inhaltsstoffen.
Frische Kräuter können Sie, eingepackt in ein feuchtes Tuch oder Küchenpapier, ein bis zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren.
Wenn Sie Kräuter in Töpfen, Schalen oder im Beet selbst pflegen, dann achten Sie darauf, dass die Erde immer feucht, aber nicht nass, ist.
Einige Kräuter verlieren oder verändern einen Teil ihres Geschmacks wenn Sie starker Hitze ausgesetzt werden. Petersilie, Schnittlauch, Dill, Kerbel, Koriander, Bärlauch und Andere sollten erst unmittelbar vor Abschluss des Kochvorganges hinzu gegeben werden.
Estragon, Thymian, Majoran, Basilikum, Rosmarin und Oregano können die Hitze besser vertragen.
In der Regel können Sie annehmen, dass ein festes Blatt oder eine Nadel in der Substanz stabiler ist.
Kräuter können auf die unterschiedlichsten Arten dem Gericht beigegeben werden. In der Regel werden Sie die Kräuter klein schneiden, raspeln oder stoßen und den Speisen zugeben. Sie können aber auch eine schmackhaftes Öl zubereiten oder zum Beispiel eine Kräuterbutter selbst herstellen.
Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Probieren Sie Ihre Kräuteridee einfach aus.
Bitte denken Sie daran, dass diese Ausführungen keine Gesundheits-/ Rechts-/ Anlageberatung und keine Vermittlung darstellen. Es handelt sich hier nur um allgemeingültige Informationen und Hinweise. Prüfen Sie bei allen Anwendungen ihre persönliche Verträglichkeit auf die eingesetzten Inhaltsstoffe. Informieren Sie sich bei Bedarf durch unterschiedliche Informationsquellen und lassen Sie sich von einer Fachstelle beraten.
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