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Leuchtend gelbes Rasen- "Unkraut", der Löwenzahn
Löwenzahn ist uns oft bekannter unter dem Namen "Pusteblume" oder "Butterblume". In der Küche ist er vielseitig zu verwenden.

Als Kind erfreute man sich gerne an der Pusteblume. Dagegen gepustet lösten sich viele kleine "Fallschirme", was große Freude bereitete. In den Nachkriegszeiten schätzte man es, Salate aus den jungen Löwenzahnblättern zu machen. Die Nachkriegsgeneration hat aus Löwenzahnblättern einen Ersatzkaffee hergestellt.
Löwenzahn ist wirklich ein vielfältiges Wiesengewächs.
Auch heute noch wird Löwenzahn als Heilkraut verwendet, z.B. bei Blähungen, Völlegefühl, Verdauungsbeschwerden usw.
Die Anwendung erfolgt als Aufguss, Tee oder zur Paste verarbeitet.
Hier das "alte" Rezept um den koffeinfreien Kaffee-Ersatz herzustellen.
Die Löwenzahnwurzeln werden im Herbst erst einmal ausgegraben. Diese dann in kleine Stücke oder auch Scheiben schneiden. Die Löwenzahnwurzeln können an der frischen Luft oder im Backofen getrocknet werden. Im Backofen kann man die Wurzel auch zur Geschmacksverstärkung ein wenig rösten (Röstaromen) Nachdem die Löwenzahnwurzel getrocknet und/ oder geröstet wurden, werden sie ganz fein gemahlen. Das kannst Du mit einer Kaffemühle oder einer Getreidemühle machen. Wenn kein Gerät zur Hand ist, dann können die getrockneten und zerkleinerten Löwenzahnwurzel auch im Mörser zerstoßen werden. Das ist natürlich mehr Arbeit.
Jetzt kann der Kaffee zubereitet werden. Am besten das Löwenzahnpulver im Filter manuell mit kochendem Wasser übergießen.
Um die Verdauung anzuregen wird dir ein Löwenzahnsalat helfen. Der Löwenzahnsalat ist aber auch gut für die Haut, weil er so viele Vitamine beinhaltet.
Wenn Löwenzahn zu Salat verarbeitet wird, dann sollte er vorher blanchiert werden. Löwenzahnblätter sind etwas bitter und diese Bitterkeit wird duch das Blanchieren etwas herausgenommen.
Bitte denken Sie daran, dass diese Ausführungen keine Gesundheits-/ Rechts-/ Anlageberatung und keine Vermittlung darstellen. Es handelt sich hier nur um allgemeingültige Informationen und Hinweise. Prüfen Sie bei allen Anwendungen ihre persönliche Verträglichkeit auf die eingesetzten Inhaltsstoffe. Informieren Sie sich bei Bedarf durch unterschiedliche Informationsquellen und lassen Sie sich von einer Fachstelle beraten.
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