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Seite 1 von 2 Auslaufmodel Sparkonto?
Wenn von Sparen gesprochen wird, dann fällt uns als Erstes das Sparkonto mit seinem Sparbuch ein.
Das Sparbuch ist eine Bestandsurkunde und umgangssprachlich die Bezeichnung für ein einfaches Sparkonto
Das Sparkonto war für lange Zeit das klassische Anlageinstrument des "Kleinen Mannes".
Große Sicherheit, relativ schnelle Verfügbarkeit der Einlage und beständige, wenn auch geringe Zinsen waren die Pluspunkte. Der Sparer hatte auch immer etwas zur Hand, um den Stand seiner Sparaktionen zu überprüfen: Das Sparbuch.
Das Sparbuch wird als Namenssparbuch oder auch Überbringersparbuch geführt. Das Überbringersparbuch hat ein höheres Risiko bei Verlust und sollte entsprechend unter Verschluss aufbewahrt werden.
Bei einem Sparbuch wird durch mehr oder weniger regelmäßige Einzahlungen ein Geldbetrag angesammelt. Zum Jahresende werden die vereinbarten Zinsen gutgeschrieben.
Eine Sonderform des Sparkontos ist das Prämiensparen. Bei dieser Sparform wird von dem Anbieter jährlich oder bei Erreichen einer festgelegten Ansparhöhe eine Prämie gezahlt.
Als weitere Sonderform kann der Sparplan angesehen werden. Bei einem Sparplan werden regelmäßig Beträge auf ein Sparbuch gezahlt. Die Beträge werden mittelfristig (7-15 Jahre) in gleichbleibender Höhe z.B. monatlich eingezahlt. Prämiensparen und Sparplan kann ggf. miteinander gekoppelt sein.
Sparkonten werden genutzt für:
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regelmäßige oder unregelmäßige Spareinzahlungen
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Rücklagenkonto für einen kleinen kurzfristigen Finanzbedarf
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Sammelkonto für zum Beispiel Kreditzahlungen, höhere Anlagezahlungen
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Ansparkonto für Anschaffungen
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Sparkonto für Kinder und Jugendliche
Verfügungen und Abhebung der Spareinlage ist nur gegen Vorlage des Sparbuches möglich. Wenn der Sparer bei der Bank nicht persönlich bekannt ist, dann ist auch eine Legitimation mit Personalausweis oder Reisepass angesagt.
Daueraufträge und Überweisungen vom Sparkonto sind in der Regel nur innerhalb des gleichen Institutes möglich.
Sparkonten wurden und werden häufig schon für Kinder angelegt, um einen sinnvollen Umgang mit Geld zu fördern und einen Einstieg in ein regelmäßiges Sparen zu ermöglichen. Oft werden die angesparten Beträge auch für die ersten großen Ausgaben wie Führerschein und Auto genutzt.
Kleine Beträge sammeln sich auf einem Sparbuch zu einer größeren Summe und bringen jährlich Zinsen.
Als Rücklagenkonto für den erwerbstätigen Menschen hat das Sparbuch aber mittlerweile an Bedeutung verloren. Die Ertragsmöglichkeiten sind einfach zu gering und auch die Kündigungsfristen oder die Verfügungsfristen sind nicht mehr zeitgemäß.
Eine Einlagenhöhe bis zu einem Monatseinkommen für kurzfristige Verbindlichkeiten ist das Maximum.
Für alles Andere gibt es bessere Anlageformen.
Zum Beispiel: Tagesgeld, Festgeld
Kosten fallen in der Regel bei einem Sparbuch nicht an. Diese sind bei den geringen Zinsen von den Banken schon mehrfach eingerechnet worden. Falls eine Bank für ein Sparkonto Gebühren verlangt, dann sollten Sie ein anderes Angebot einholen.
Wenn Sie mehr als den vereinbarten, kurzfristigen Verfügungsbetrag (2000/ 3000 Euro) abheben möchten, kann es zu Zinsabschlägen oder Gebühren kommen,
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