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Festgeldkonto
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Ihr Geld gut anlegen - Festgeldkonto

Bei der Anlageform Festgeld wird eine bestimmte Summe für einen vereinbarten Zeitraum festgelegt. Das heißt, der Anleger kann in dieser Zeit nicht über sein Geld verfügen.

Diese Anlageform wird auch als Termingeld bezeichnet. Der Anlagezeitraum kann variieren. Zeiträume zwischen 3 - 12 Monaten sind üblich.


Das Festgeldkonto wird ähnlich wie ein Girokonto bei einer Bank oder Sparkasse eröffnet.
In der Regel wird ein Betrag auf das Festgeldkonto eingezahlt und dieser bleibt dort bis zum Ablauf der Festlegungszeit (Termin) liegen. Während dieser Zeit werden die vereinbarten Zinsen gezahlt.
Die Möglichkeiten des Festgeldkontos werden gerne in Zinshochphasen oder bei sinkenden Zinsen genutzt. So kann sich der Anleger die hohen Zinsen für einen längeren Zeitraum sichern.


Festgeldkonten werden genutzt für:

•    Einmalanlage für mittelfristige Festlegungszeiten
•    Rücklagenkonto für einen langfristigen Planungszeitraum (Rente)
•    Anlagekonto bei sinkenden Zinsen

 

Eine Verfügung über das Festgeld ist nur eingeschränkt möglich.

Vor der Festlegung muss der Anleger genau prüfen, ob er den Anlagebetrag auch für die gesamte Laufzeit entbehren kann. In der Regel sind Mindesteinlagen und Mindestlaufzeiten einzuhalten.

Bei steigenden Zinsen ist ein Festgeldkonto eventuell nicht die beste Lösung, weil die höheren Zinsen nicht zum Ansatz kommen.


Festgeldkonten werden zur mittelfristigen Anlage von Geldmitteln genutzt.
Der besondere Vorteil ist der Festzins. Dies kann insbesondere bei fallenden Zinsen zu einem Vorteil werden.
Als Rücklagenkonto für den erwerbstätigen Menschen hat das Festgeldkonto kaum Bedeutung. Mindestanlagehöhe und lange Laufzeiten stellen für Kleinanleger große Hürden dar. Das permanente Beobachten des Kapitalmarktes ist auch nicht für jedermann eine Berufung.
Die Ertragsmöglichkeiten sind für mittelfristig gebundenes Geld mittelmäßig aber sicher.
Zu beachten sind eventuell notwendige Mindesteinlagesummen.


Kosten fallen in der Regel bei einem Festgeldkonto nicht an.
Falls eine Bank für ein Festgeldkonto Gebühren verlangt, dann sollten Sie ein anderes Angebot einholen. Prüfen Sie auch die Gegenüberstellung von gezahlten Zinsen und Gebühren.

Prüfen Sie sehr genau, ob das Anlagekapital auch für den Anlagezeitraum zur Verfügung steht. Wenn Sie das Geld benötigen und vorzeitig kündigen müssen, können sehr hohe Gebühren anfallen.



Eine Verzinsung des  Guthabens wird zum Ablauf der Anlagezeit verbucht.
Die Höhe der Festgeldzinsen  betrugen Anfang 2010  0,25% bis 2,0% pro Jahr.
Die höchsten Verzinsungen bieten Onlinebanken. Hier werden die geringeren Verwaltungskosten auf die Zinsen übertragen.


Ein Festgeldkonto darf von jedem mündigen Bürger ab dem Erreichen der Volljährigkeit eröffnet werden.
Minderjährige dürfen ein Festgeldkonto dann eröffnen, wenn die gesetzlichen Vertreter, also im Normalfall die Eltern, der Kontoeröffnung zustimmen. Natürlich muss in diesem Fall bei jeder Kontobewegung der gesetzliche Vertreter zustimmen.

Festgeldkonten dürfen nur von natürlichen Personen eröffnet werden.
Eine Legitimation durch einen Ausweis oder einen Reisepass ist immer notwendig. Auch wenn das Konto online eröffnet wird, ist dieser Identitätsnachweis zum Beispiel mittels Post-Ident Verfahren zu erbringen.



 

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